Stroedter neben Gysi und Steffel
Zu einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, den 19. Februar 2014 waren die Vertreter der Bundestag vertretenen Parteien ins Humboldt-Gymnasium geladen und Jörg Stroedter, der hier sein Abitur ablegte, ließ es sich nicht nehmen, seiner alten Schule einen Besuch abzustatten.
Schwerpunktmäßig ging es um die aktuellen bundespolitischen Debatten, insbesondere um Außen- und Sicherheitspolitik. Stroedter verwies darauf, dass die zahlreichen militärischen Eingriffe der vergangenen Jahre nur selten erfolgreich gewesen seien und eher daher sehr skeptisch weiteren Engagements der Bundeswehr entgegen sehe.
Für die ca. 200 Schülerinnen und Schüler war auch der NSA-Skandal von Interesse. Stroedter, der Snowden bereits im vergangenen Sommer "als Held" bezeichnet hatte, wiederholte, dass er mehr von der Bundesregierung erwarte als ein "No-Spy-Abkommen." Er wünsche sich, dass Snowden in Deutschland vor dem Innenauschuss aussagen könne.
Einig waren sich alle Politiker, dass die Sicherheitslage der Welt insbesondere von Ressourcen und dem Zugang zu Wasser, Nahrung und Bildung abhänge. Friede könne nur herschen, wenn es gelinge, den Welthunger zu reduzieren.